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Perpetual Futures auf Fomo erklärt: Wie sie funktionieren und was sie wirklich kosten

TradePack Team

Perpetual Futures — kurz „Perpetuals” — gehören zu den am wenigsten intuitiven Produkten im Krypto-Bereich, tauchen bei Fomo aber prominent im Feed auf. Hier eine Erklärung ohne Fachjargon.

Was ein Perpetual Future überhaupt ist

Ein Perpetual Future ist ein Derivat, mit dem Sie auf die Preisbewegung eines Assets spekulieren können, ohne es tatsächlich zu besitzen — und ohne Verfallsdatum, anders als klassische Futures-Kontrakte. Das „Perpetual” im Namen bezieht sich genau darauf: Die Position bleibt offen, solange Sie sie nicht schließen oder bis Ihre Margin aufgebraucht ist. Möglich wird das über einen Mechanismus namens Funding Rate, der Long- und Short-Positionen periodisch gegeneinander ausgleicht, sodass der Preis des Kontrakts nahe am tatsächlichen Marktpreis bleibt.

Wie Fomo das umsetzt

Fomo bietet keine eigene Perpetuals-Engine, sondern integriert die Order direkt in Hyperliquid, eine spezialisierte On-Chain-Perpetuals-Börse. Das bedeutet: Die eigentliche Ausführung, das Orderbuch und die Liquidationslogik laufen auf Hyperliquid — Fomo liefert lediglich das Interface und berechnet einen Aufschlag auf dessen Basisgebühr.

Warum Hebel das Risiko grundlegend verändert

Perpetuals werden fast immer mit Hebel gehandelt — Sie kontrollieren eine Position, die größer ist als Ihr eingesetztes Kapital. Das vervielfacht Gewinne, aber genauso Verluste, und bei ausreichend ungünstiger Preisbewegung wird Ihre Position automatisch liquidiert, das heißt: zwangsweise geschlossen, oft bei einem schlechteren Kurs als erwartet. Das ist ein grundsätzlich anderes Risikoprofil als der Spothandel mit Meme-Coins, bei dem der maximale Verlust auf Ihren Einsatz begrenzt ist.

Wer Perpetuals auf Fomo aktuell nutzen kann

US-Nutzer können derzeit keine Perpetual Futures über Fomo handeln. Fomo verfügt noch nicht über die in den USA erforderliche Registrierung für gehebelte Derivate — ein separates regulatorisches Thema, das unabhängig von der Non-Custodial-Klarstellung durch SEC/CFTC im März 2026 besteht. Außerhalb der USA steht die Funktion zur Verfügung.

Die Kostenseite

Perpetuals auf Fomo kosten effektiv fast doppelt so viel wie Spothandel: Zur Basisgebühr von Hyperliquid kommt ein Aufschlag von rund 0,05 % pro Seite von Fomo hinzu. Bei häufigem oder größerem Perpetuals-Handel summiert sich das deutlich stärker als beim Spothandel — Details und Beispielrechnungen finden Sie auf der Gebührenseite.

Eine ehrliche Einschätzung

Perpetuals sind kein „fortgeschrittener Spothandel” — es ist ein anderes Produkt mit einem anderen Risikoprofil, das durch Hebel und Liquidationsmechanik geprägt ist. Bevor Sie eine Position eröffnen, lohnt sich die ehrliche Frage, ob Sie das Instrument tatsächlich verstehen oder ob Sie durch den Feed und die Ranglisten der App lediglich zum schnellen Handeln motiviert wurden.

Risikohinweis

Diese Website ist eine unabhängige, inoffizielle Informationsquelle. Wir sind nicht mit Fomo verbunden, weder befürwortet noch in deren Auftrag tätig. Wir erhalten eine Provision, wenn Sie sich über unseren Empfehlungslink anmelden und handeln. Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein erhebliches Verlustrisiko und ist nicht für jeden geeignet. Nichts auf dieser Website stellt eine Finanzberatung dar. Bitte informieren Sie sich eigenständig. Fomo ist derzeit nicht als CASP (Crypto-Asset Service Provider) gemäß MiCA-Verordnung lizenziert.